und das zusammenleben entwickeln sich toll.
wir verstehen uns super und das nicht nur beim sex.
zum glück dürfen wir auch wieder.
nach der op hat es lange gedauert, bis alles soweit heil war.
es sind zwar noch minimale entzündungen da,
aber die sind nicht störend.
inzwischen sind wir auch mit deiner tochter sowas wie eine familie.
es wird zwar noch eine weile dauern, bis sie ganz offen ist,
aber das wird schon, da habe ich keine sorge.
nur das wir an den wochenenden wenig zeit für uns haben,
das stört mich noch ein wenig.
jetzt kommt uns deine arbeit auch noch dazwischen.
sollst samstags arbeiten und das auch noch in wechselschicht.
ich weiss, auch das werden wir schaffen.
wir haben schliesslich noch die nacht für uns.
ich geniesse jede minute mit dir.
auch wenn wir uns gegenüber sitzen, am pc oder beim essen,
sehe ich dich immer wieder an.
es ist wie ein zwang, ich möchte deine sanften augen sehen,
möchte sehen, wie du mich ansiehst;
so sehnsüchtig , so zärtlich, manchmal so geil, so voller lust.
das kuscheln am fernseher, das schmusen am frühen morgen,
bevor du zur arbeit fahren musst, das ist grund genug,
so früh mit dir aufzustehen.
sonst würde mir was fehlen, deine wärme, deine umarmungen,
deine zärtlichkeiten und streicheleinheiten.
ich fühle mich so glücklich, wenn wir zusammen sind.
die küsse, so herrlich zart und anregend, da würde ich am liebsten
sofort mehr "fordern", aber leider geht das nicht immer.
abends das kuscheln beim einschlafen, davon habe ich immer geträumt,
aber es ist noch viel schöner, dich, deine warme haut so nah zu spüren.
dir so nahe sein zu können, jeden abend und jede nacht.
leider macht mein körper momentan so viele probleme.
die starken schmerzen, die ich jetzt immer wieder haben,
die selbst mit morphium nicht zu bekämpfen sind.
manchmal denke ich daran, wie es wäre, endlich nichts mehr zu spüren.
aber dann würde ich auch die ganzen schönen gefühle,
die du mir schenkst, nicht mehr fühlen dürfen.
die depressiven phasen sind auch noch nicht im griff.
ich hoffe, das die ärzte da bald was finden,
mag nicht mehr experimentieren mit neuen medikamenten.
ich versuche es dich nicht spüren zu lassen,
leider klappt das nicht immer, dafür kennst du mich schon zu gut.
wir sind uns so nah, so ähnlich in vielen dingen.
es ist schön, das ich dich kennen gelernt habe
und jetzt mein leben mit dir teilen kann.
ich liebe dich so sehr und spüre, das es bei dir auch so ist.
danke für alles, was du mir gibst.

